Fakultät für Biologie - Fachdidaktik Biologie

    NAWiK 2 - "Naturwissenschaftliches Arbeiten im Wild-Park Klaushof in Bad Kissingen" - Unterrichtsform und didaktische Rekonstruktion als Forschungsfelder zur Begegnung kognitiver Heterogenität am außerschulischen Lernort

    Autor: Julian Bickel

    Betreuer: Dr. Thomas Heyne

    Wenn es um die didaktische Planung von Unterricht geht, gerät das Thema Heterogenität seit Kurzem vermehrt in den Fokus. Heterogene Gruppen gibt es in der Schule aber schon so lange es SchülerInnen gibt. Umso mehr stellt sich die Frage, wie moderne Unterrichtsplanung mit diesem Thema umgehen sollte. Nachdem in der Vergangenheit versucht wurde Heterogenität weitestgehend zu minimieren, versucht man sie heute als Chance zu sehen und die unterschiedlichen Fähigkeiten und Talente der SchülerInnen in den Unterricht einfließen zu lassen. So steht für das Projekt NAWiK², das in fester Zusammenarbeit der Biologiedidaktik der Universität Würzburg, der Stadt Bad Kissingen, der Schulaufsichtsbehörden, der Schulen und dem BUND Naturschutz entstand, vor allem die Förderung heterogener Lerngruppen im Vordergrund. Ein außerschulischer Lernort, im Besonderen ein Wildpark, ist für die Begegnung heterogenen Gruppen prädestiniert. So können die unterschiedlichen Talente der Schüler durch spezielle Unterrichtsgänge, die von Studierenden der Universität Würzburg organisiert, durchgeführt und stetig verbessert werden, ideal entfaltet werden. Durch die Verwirklichung von naturwissenschaftlichen Arbeitsweisen und Arbeitstechniken, didaktische Rekonstruktion und „guided learning“, einer Unterrichtsmethode, die von der Biologiedidaktik der Universität Würzburg zu diesem Zweck entwickelt wurde, wird jeder Schüler und jede Schülerin optimal gefördert, sodass auch die Lerngruppe vom individuellen Wissen und den Talenten der Lerner profitieren kann. Schlussendlich soll jeder einzelne SchülerIn so intensiv und individuell wie möglich gefördert werden.

     

    Diese schriftliche Hausarbeit befasst sich mit den Gründen der Eignung des Wild-Parks Klaushof für die Begegnung heterogener Lerngruppen im ersten Teil. Im zweiten Teil werden die Strukturen des Konzeptes NAWIK² aufgeklärt, fachdidaktische Überlegungen der entwickelten Führungen erörtert und die Art der Qualitätssicherung erläutert. Zum Schluss wird ein Ausblick gegeben, wie das Konzept auf andere Umweltbildungseinrichtungen übertragen werden kann, um es einem größeren Publikum näherbringen zu können.

     


     

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