Fakultät für Biologie - Fachdidaktik Biologie

    Eusoziale Insekten im Biologieunterricht des Gymnasiums am Beispiel der Ameisen - Vergleich des kognitiven Lernerfolgs an den Einsatzorten Schule und Lehr-Lern-Labor

    Autorin: Nicole Helmdach

    Eingereicht am: 01.10.2009

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    „Ameisen – Die heimliche Weltmacht“: So lautet der Titel eines Dokumentarfilms über Ameisen, der von Wolfgang Thaler in Zusammenarbeit mit Bert Hölldobler, emeritierter Professor der Universität Würzburg, gedreht wurde. Was hat es mit den Ameisen auf sich? Jeder kennt sie, sie sind klein, krabbeln und wuseln durcheinander, doch warum könnten sie eine „heimliche Weltmacht“ darstellen? Was macht Ameisen oder andere „soziale Insekten“ aus und was ist das Besondere an diesen Lebensgemeinschaften? Diesen Fragen soll im fachwissenschaftlichen Teil dieser Arbeit nachgegangen werden.

    Je mehr man sich mit diesen sogenannten „sozialen Insekten“ auseinandersetzt, desto mehr erkennt man auch die Faszination, die von ihnen ausgeht. Durch einen Einblick in dieses interessante Thema soll auch Schülern ein Zugang zu dieser Faszination eröffnet werden. In der Didaktischen Analyse wird einerseits eine Unterrichtseinheit über soziale Insekten, die in zwei Klassen in der Schule gehalten wurde, geschildert. Zum anderen wird beschrieben, wie zwei Klassen jeweils einen Tag zum Thema „soziale Insekten“ am außerschulischen Lernort Universität in einem Lehr-Lern-Labor verbringen konnten. Dabei wurden in allen vier Klassen Tests zum kognitiven Lernerfolg durchgeführt. Es sollte dadurch getestet werden, wie viel die Schüler direkt nach der Intervention gelernt haben und wie viel sie von diesem Wissen nach sechs Wochen noch abrufen konnten. Die Ergebnisse wurden schließlich statistisch ausgewertet, um eine Aussage darüber zu treffen, ob die Methode des lehrerzentrierten Unterrichtes oder die des Stationenlernens am außerschulischen Lernort Universität im Lehr-Lern-Labor zu einem besseren kognitiven Lernerfolg führt.

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